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    Globale Agenda 2030 - Bildung für eine solidarische Zukunft

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Willkommen beim österreichischen Portal für Globales Lernen!


Das Portal bietet aktuelle Informationen zur Entwicklung von Globalem Lernen in Österreich und auf internationaler Ebene sowie Einblicke in Theorie und Praxis des Globalen Lernens.

Sie finden hier Informationen zur Strategieentwicklung Globales Lernen, wichtige theoretische Beiträge und zentrale Dokumente, Qualitätskriterien für Bildungsangebote des Globalen Lernens, Hinweise zu Materialien und weiterführender Literatur, ausgewählte Diplomarbeiten sowie Links zu wichtigen AkteurInnen.

Globale Agenda 2030 - Bildung für eine solidarische Zukunft

Bundesfachtagung Globales Lernen - Potenziale & Perspektiven 2018

 

„Transformative Bildung beginnt mit Bildungskritik.

Die Lern- und Bildungsprozesse, die die mentalen

Voraussetzungen  für eine nicht-nachhaltige

Entwicklung schaffen, gilt es zu überwinden."

Klaus Seitz

 

Unter dem Titel „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ hat die UNO 2015 ein ambitioniertes Programm beschlossen. Im Mittelpunkt stehen die 17 Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals), die einen tiefgreifenden Wandel hin zu einer zukunftsfähigen, sozial und ökologisch verträglichen Entwicklung vorantreiben sollen. Alle Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, ihren Beitrag national wie international zu leisten, um eine global gerechtere, friedliche und inklusive Welt zu gestalten, in der alle Menschen weltweit in Würde leben können.

Bildung wird in der Globalen Agenda 2030 eine bedeutende Rolle zugewiesen: eine inklusive, chancengerechte und qualitätsvolle Bildung soll alle Lernenden auch dazu befähigen, die Veränderungsprozesse zu unterstützen, zu bewältigen und mitzugestalten, die für eine sozialökologische Entwicklung notwendig sind. Bildung muss sich also fragen, was macht Veränderung möglich? Wie machen wir Lernen für den Wandel/ transformatives Lernen möglich? Wie können Bildungsprozesse die mentalen Voraussetzungen für die Überwindung einer nicht-nachhaltigen Entwicklung schaffen?

 

Termin

Freitag 23.11.2018, 14:30 Uhr – 18:30 Uhr,

Samstag 24.11.2018, 09:00 Uhr – 13:00 Uhr

Ort

Pädagogische Hochschule Wien, Grenzackerstraße 18, 1100 Wien

 

Für weitere Informationen klicken Sie hier!

 

 

 

Globales Lernen im digitalen Zeitalter

Digitale Medien und virtuelle Lernumgebungen verändern zunehmend fachdidaktische Zugänge, Inhalte und Methoden. In diesem Zusammenhang werden derzeit Strategien zur „Bildung in der digitalen Welt“ und der „Digitalen Grundbildung“ bildungspolitisch diskutiert. Wie wird „gestaltbare“ Globalisierung in sozialen Netzwerken erfahrbar und wie können partizipative Bildungsprozesse in Schulen, Hochschulen, in der außerschulischen Bildungsarbeit und für Lebenslanges Lernen entwickelt werden? Können digitale Reflexionsmedien beim Globalen Lernen, zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung und bei Global Citizenship Education besonders unterstützend wirken? Diesen Fragen wird mit vielfältigen Beiträgen zur Theorie und Praxis von Globalem Lernen und Digitalisierung nachgegangen.

Im Buch finden sich Aufsätze zu theoretischen Grundlagen und Rahmenbedingungen eines digitalen Globalen Lernens, zu Konzepten und empirischen Ergebnissen zu digitalen Lernumgebungen im Globalen Lernen, außerdem Good-Practice-Beispiele aus der LehrerInnenbildung und Unterrichtspraxis.

Mit Beiträgen von

Anna Chatel, René Danz, Gregor C. Falk, Matthias Haberl, Detlef Kanwischer, Anne-Kathrin Lindau, Martin Lindner, Johanna Mäsgen, Lisa Rosa, Uwe Schulze, Teresa Segbers, Jana Teynor, Stephanie Widholm

 

Brendel, Nina/Schrüfer, Gabriele/Schwarz, Ingrid (Hg.): Globales Lernen im digitalen Zeitalter. Band 11 von: Lang-Wojtasik, Gregor/ Asbrand, Barbara/ Hartmeyer, Helmuth (Hg.): Erziehungswissenschaft und Weltgesellschaft. (Waxmann) Münster/New York 2018.

 

 

Der Universitätslehrgang „Global Citizenship Education" stellt sich vor

Der Universitätslehrgang „Global Citizenship Education“ wird aktuell von der Universität Klagenfurt in Kooperation mit KommEnt Salzburg und der Pädagogischen Hochschule Kärnten Viktor Frankl Hochschule zum zweiten Mal durchgeführt. Es handelt sich dabei um ein einzigartiges Angebot im deutschsprachigen Raum, das AbsolventInnen dazu befähigt, an der Umsetzung der Bildungsziele der Sustainable Development Goals (SDGs) mitzuwirken. Insbesondere Ziel 4.7 sieht eine Global Citizenship Education vor, die zur Verbreitung nachhaltiger Lebensstile sowie zur Gestaltung einer inklusiven Bildung und Gesellschaft auf Basis von Menschenrechten und Geschlechtergerechtigkeit beiträgt und eine Kultur des Friedens fördert.

Der Lehrgang erhielt am 7. Juni 2018 den Sustainability Award 2018. Außerdem wurde nachfolgendes Video beim Global Education Network eingereicht, um sich für den Innovation Award zu bewerben. Darin erklärt der wissenschaftliche Leiter, Univ.-Prof. (i.R.) Mag. Dr. Werner Wintersteiner, worum es in dem Lehrgang geht. Zusätzlich kommen TeilnehmerInnen des aktuellen Durchgangs zu Wort und erzählen davon, wie der Lehrgang ihre Blickwinkel verändert sowie wichtige Erkenntnisse und Entwicklungen für ihre berufliche Praxis generiert hat.

 


(Bitte auf das Bild klicken, das Laden des Videos kann einen kleinen Moment andauern.)

 

 

Sustainability Award 2018 für den Lehrgang "Global Citizenship Education"

Quelle: BMNT/Paul Gruber

Aus 76 Einreichungen aus 26 Hochschulen und 12 hochschulübergreifenden Projekten wurde der Lehrgang „Global Citizenship Education“ am 7. Juni mit dem Sustainability Award 2018 ausgezeichnet. Der sechssemestrige Universitätslehrgang mit Masterabschluss wird von der Universität Klagenfurt in Kooperation mit KommEnt Salzburg sowie der Pädagogischen Hochschule Kärnten Viktor Frankl Hochschule durchgeführt. Der Preis wurde durch die Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und den Bildungsminister Heinz Faßmann im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an die Lehrgangsleitung, Univ.-Prof. (i.R.) Mag. Dr. Werner Wintersteiner (Universität Klagenfurt) und Dr.in Heidi Grobbauer (KommEnt), übergeben.

Der Lehrgang stellt ein bisher einzigartiges Angebot im deutschsprachigen Sprachraum dar: Er bietet eine Ausbildung zu Global Citizenship an und fokussiert somit politische Bildung in weltbürgerlicher Ausrichtung. Die AbsolventInnen werden dazu befähigt, an der Umsetzung der Bildungsziele der Sustainable Development Goals (SDGs) mitzuwirken, die 2015 durch die UNO-Generalversammlung beschlossen wurden. Insbesondere Ziel 4.7 sieht eine Global Citizenship Education vor, die zur Verbreitung nachhaltiger Lebensstile sowie zur Gestaltung einer inklusiven Bildung und Gesellschaft auf Basis von Menschenrechten und Geschlechtergerechtigkeit beiträgt und eine Kultur des Friedens fördert.

Werner Wintersteiner, wissenschaftlicher Leiter des Lehrgangs, dazu: „Global Citizenship ist ein klares Statement gegen Nationalismus und Rassismus, für weltweite Zusammenarbeit. Klimafolgen, Hunger, Armut und Krieg machen nicht an Staatsgrenzen halt und können nur gemeinsam überwunden werden. Dazu dient unser ULG, der aber mehr ist als nur ein Lehrgang. Denn es ist uns gelungen, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der bisherigen beiden Durchgänge ein Forschungs- und Arbeitsnetzwerk aufzubauen, sodass sich die Idee von Global Citizenship immer weiterverbreitet – in Schulen und Hochschulen, in NGOs ebenso wie in Agenturen und Behörden.“

Der Sustainability Award, als gemeinsame Initiative vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, wird seit 2008 alle zwei Jahre vergeben, heuer somit bereits zum sechsten Mal.

Neuer Lehrgang "(Hochschul-) Didaktik Global Citizenship Education. Politische Bildung für die Weltgesellschaft"

Global Citizenship Education ist ein Bildungskonzept, das national und intenational immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es ist wichtiges Bildungsziel der 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals) der UNO und pädagogische Leitlinie der UNESCO. Global Citizenship Education ist als eine deutliche Erweiterung von Politischer Bildung, Globalem Lernen, Interkultureller Bildung, Friedenspädagogik oder auch der Bildung für Nachhaltige Entwicklung anzusehen. Das Bildungskonzept geht davon aus, dass Bildung im 21. Jahrhundert vor allem bedeutet, Menschen für eine kritische Analyse und Beurteilung der gesellschaftlichen Entwicklungen vor dem Hintergrund einer globalisierten Welt zu befähigen und jene Kompetenzen zu fördern, die zu einem gelingenden und verantwortlichen Leben in dieser vernetzten Welt beitragen.

Die Pädagogische Hochschule Kärnten bietet ab Oktober 2018 einen neuen Lehrgang zu diesem Bildungskonzept, mehr Infos dazu im Folder

 

 

 

Handlexikon Globales Lernen

Dieses innovative Handlexikon zum Thema Globales Lernen ist sowohl als Nachschlagewerk als auch als Einstiegsliteratur geeignet. In 109 Beiträgen von 76 ExpertInnen wird ein Überblick über Theorie und Praxis des Globalen Lernens gegeben. Globales Lernen kann vielfältig interpretiert werden und besitzt eine enorme Reichweite, da es in intra- und interdisziplinären Themenfeldern angesiedelt ist und in zahlreichen Diskursen zwischen Theorie und Praxis, zwischen Bildungs- und Entwicklungspolitik, zwischen Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und Pädagogik  von Bedeutung ist. Dieses äußerst heterogene Arbeits-, Lehr- und Forschungsfeld wird im "Handlexikon Globales Lernen" transparent gemacht.

 

Lang-Wojtasik/Klemm, Ulrich (Hg.): Handlexikon Globales Lernen, 2. überarb. u. erw. Aufl. (Klemm+Oelschläger) Ulm 2017.

 

 

Handbuch für Menschenrechtsbildung

In den 16 Modulen des Handbuchs für Menschenrechtsbildung erlangen die LeserInnen einen wertvollen Überblick über die zentralen Themen der Menschenrechte. "Menschenrechte verstehen" beinhaltet eine ausgewählte Sammlung von theoretischem Wissen, das durch praktische Beispiele mit kulturell sensiblem Hintergrund ergänzt wurde. So offeriert die Neuauflage des 559 Seiten starken Werkes des Europäischen Trainings- und Forschungszentrums für Menschenrechte und Demokratie (ETC) umfassende Materialien und ausführliche Anmerkungen zur Methodik der Menschenrechtsbildung, die zur Verwendung im Unterricht mit Jugendlichen und Erwachsenen geeignet sind. Das Handbuch für Menschenrechtsbildung wird als Lehr- und Lernbuch in zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern eingesetzt.

 

Benedek, Wolfgang (Hg.): Menschenrechte verstehen. Handbuch zur Menschenrechtsbildung. (NWV Neuer Wissenschaftlicher Verlag) Wien/Graz 2017.